Was passiert, wenn jemand seit 16 Jahren mitten in der deutsch-chinesischen Schnittstelle arbeitet, China nicht nur aus der Distanz beobachtet, sondern aus der Praxis erklärt und zum zweiten Mal bei uns zu Gast ist? In dieser Folge spricht Carsten Senz, Vice President Corporate Communications Huawei Deutschland, sehr offen darüber, wie sich sein Blick auf China über die Jahre verändert hat und warum viele Debatten in Deutschland oft an der Wirklichkeit vorbeigehen.
Besonders spannend wird es, als Carsten erklärt, warum Krisenkommunikation für ihn vor allem mit Transparenz, Sorgfalt und Geschwindigkeit zu tun hat. Statt vorschnell zu reagieren, gehe es darum, erst einmal intern wirklich zu verstehen, was passiert ist. Genau dieser Anspruch zieht sich durch das ganze Gespräch. Nicht lauter über China sprechen, sondern genauer hinschauen.
Wir sprechen außerdem über Shenzhen als Ort, an dem Digitalisierung im Alltag spürbar wird, über die Rolle von Innovation in einem globalen Unternehmen wie Huawei und darüber, warum Tradition und technologische Entwicklung sich in China nicht ausschließen müssen. Ein Beispiel bleibt besonders hängen: der digitale rote Umschlag in WeChat, der zeigt, wie sich ein kulturelles Ritual in ein modernes Nutzungserlebnis übersetzen lässt.
Viel Spaß beim Reinhören!