Wie baut man in China einen Händler auf, wenn es kaum Eigenmarken gibt, jede Kategorie Dutzende Anbieter hat und die Kunden täglich lange pendeln?
Zu Gast ist Christoph Schwaiger. Er kam 2014 nach Shanghai, um für einen internationalen Lebensmittelhändler das China-Geschäft von null aufzubauen, und war später CEO Global Functions & Greater China. Heute bringt er künstliche Intelligenz in den Handel und in die Konsumgüterbranche.
Christoph erzählt, wie er in rund 40 chinesischen Städten bei Kunden in Kühlschrank und Vorratsschrank geschaut hat, warum der Start 2015 zuerst online über Tmall lief und warum kleine Läden in der Nachbarschaft mit Lieferung nach Hause in Shanghai funktionieren.
Außerdem geht es darum, warum Benchmarking in China kaum funktioniert, warum ein guter chinesischer Name der erste Schritt beim Markenaufbau ist und warum „Ja“ nicht in jeder Kultur dasselbe bedeutet. Zum Abschluss sprechen wir über KI im Handel und darüber, was Christoph Unternehmen rät, die heute nach China gehen wollen.
Viel Spaß beim Reinhören!