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Warum Ikea seine Mega-Stores schließt: Einblicke aus dem Handelsblatt

Das Handelsblatt berichtete kürzlich über den Strategiewechsel von Ikea in China. Die Ära der großen Einrichtungshäuser am Stadtrand endet. Nach einem Gewinneinbruch bei Inter Ikea im Jahr 2025 schließt das Unternehmen sieben Standorte in Metropolen wie Shanghai und Guangzhou, um das Filialnetz umzubauen.
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„Präzisionsorientierte Marktdurchdringung“ statt Expansion

Ikea verabschiedet sich von der flächengetriebenen Expansion und konzentriert sich auf Kanäle, die näher an den Verbrauchern sind. Das beinhaltet:

  • Schließung großer Standorte in einkommensstarken Städten.
  • Eröffnung kleinerer, stadtnaher Läden in Einkaufszentren.
  • Ausbau digitaler Kanäle wie WeChat, Tmall und JD.com.

Warum das klassische Modell in China nicht mehr greift

Der Artikel beschreibt eine kulturelle Zäsur. Während Ikea-Möbel lange als Symbol für sozialen Aufstieg galten, dämpft die Immobilien- und Konsumkrise nun die Nachfrage. Zudem gewinnen günstigere Onlinemarken an Marktanteilen.

Damian Maib, Gründer und CEO von GENUINE, erklärt im Artikel, dass das Modell aus großen Häusern am Stadtrand und Selbstaufbau in China schlechter funktioniert als in Europa oder den USA. Chinesische Konsumenten bestellen per App und erwarten eine schnelle Lieferung sowie den Aufbau durch Servicepersonal, oft ohne Aufpreis.

Transformation zur Markeninszenierung

Der Wechsel zu kompakten Formaten in den Innenstädten soll Offline-Branding mit Online-Conversion verzahnen. Damian Maib hält den Schritt, große Filialen zu reduzieren und kleinere Standorte auszubauen, für „absolut richtig“.

Strategisch betrachtet dienen die Stores laut Maib nicht länger primär als Verkaufs- und Lagerfläche. Sie werden zu Orten der Markeninszenierung, an denen Produkte erlebt werden, während der Kauf online stattfindet.

Signal für den Markt

Wenn Ikea seine Einkaufspaläste abbaut, ist das ein Zeichen dafür, dass Chinas Konsumphase nüchterner geworden ist. Für Kunden bedeutet dieser Wandel weniger Planung und mehr Komfort.

Lies den ganzen Artikel hier: Handelsblatt

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